
Das wichtigste in Kürze
- HubSpot Starter gibt es ab 15–20 €/Monat, Marketing Hub Professional kostet 792 €/Monat, Enterprise ab 3.300 €/Monat (Stand: Juli 2026).
- Seit März 2024 zahlst du pro Core Seat mit Schreibzugriff – View-Only Seats sind kostenlos und unbegrenzt.
- Versteckte Kosten: Onboarding-Pflichtgebühren ab 1.500 €, zusätzliche Marketing-Kontakte und Zusatz-Seats treiben das Budget.
- Neu: HubSpot testet seit dem 22. Juni 2026 ein Credits-Modell in Skandinavien – E-Mails, Workflows und KI-Agenten kosten dort Verbrauchseinheiten.
- Wer jetzt einen Vertrag verhandelt, sollte die mögliche Preisumstellung einkalkulieren.
Was kostet HubSpot 2026?
HubSpot kostet 2026 zwischen 0 € (Free-Version) und rund 3.300 €/Monat (Marketing Hub Enterprise) – je nachdem, welche Hubs, welche Stufe und wie viele Nutzer du brauchst. Die Starter-Stufe gibt es für jeden einzelnen Hub ab 20 €/Monat, das Starter-Bundle mit allen Hubs ebenfalls ab 20 €/Monat.
HubSpot ist modular aufgebaut: Das Smart CRM ist dauerhaft kostenlos, dazu buchst du nur die Hubs, die du wirklich nutzt – Marketing Hub für E-Mails und Automationen, Sales Hub für Pipeline und Sequenzen, Service Hub für Tickets. Jeder Hub existiert in vier Stufen: Free, Starter, Professional und Enterprise. Die Stufen lassen sich frei kombinieren, etwa Sales Hub Professional mit Marketing Hub Starter.
Hier die Listenpreise bei jährlicher Abrechnung (Stand: Juli 2026, Quelle: hubspot.de/pricing):
| Hub | Starter | Professional | Enterprise |
|---|---|---|---|
| Marketing Hub | 20 €/Monat | 792 €/Monat (3 Seats inkl.) | 3.300 €/Monat (5 Seats inkl.) |
| Sales Hub | 20 €/Monat | 100 €/Monat (1 Seat) | 150 €/Monat (1 Seat) |
| Service Hub | 20 €/Monat | 100 €/Monat (1 Seat) | 150 €/Monat (1 Seat) |
| Content Hub | 20 €/Monat | 441 €/Monat (3 Seats inkl.) | 1.470 €/Monat (5 Seats inkl.) |
| Operations Hub | 20 €/Monat | 711 €/Monat | 1.960 €/Monat |
| Revenue Hub (ehem. Commerce Hub) | Kostenlos, Transaktionsgebühren pro Zahlung | ||
Wichtig für die Einordnung: Marketing Hub und Content Hub wirken auf den ersten Blick teurer, enthalten aber bereits 3 bzw. 5 Lizenzen und ein Kontingent an Marketing-Kontakten (2.000 bei Professional, 10.000 bei Enterprise). Sales und Service Hub starten dagegen mit einer einzigen Lizenz – jeder weitere Nutzer kostet extra.
Wie funktioniert das HubSpot Seat-Modell?
Seit März 2024 rechnet HubSpot pro Nutzer ab: Core Seats mit Schreibzugriff kosten ab 45 €/Monat (Professional), View-Only Seats sind kostenlos und unbegrenzt verfügbar. Du zahlst also nur für Mitarbeitende, die aktiv im System arbeiten.
Ein Core Seat bedeutet vollen Zugriff: Daten anlegen und bearbeiten, Workflows bauen, Reports erstellen, KI-Features nutzen. Wer nur Dashboards und Berichte ansehen will – etwa die Geschäftsführung – bekommt einen kostenlosen View-Only Seat. Für Vertriebsmitarbeitende mit Sequenzen, Vorlagen und Meeting-Links braucht es einen Sales-Seat (90 €/Monat bei Professional), für reine CRM-Pflege reicht der Basis-Core-Seat für 45 €/Monat.
Ein Rechenbeispiel für ein 10-Personen-Team: 3 Sales-Mitarbeitende mit Sales-Pro-Seats (270 €), 2 CRM-Nutzer mit Basis-Seats (90 €), 5 Stakeholder mit kostenlosen View-Only Seats – macht 360 €/Monat für Seats zusätzlich zum Hub-Basispreis.
Welche versteckten Kosten kommen dazu?
Zum Lizenzpreis kommen vier Kostenblöcke, die auf der Preisseite leicht untergehen: verpflichtendes Onboarding (einmalig ab 1.500 €), zusätzliche Marketing-Kontakte (ca. 225 €/Monat je weitere 5.000), zusätzliche Core Seats (45–90 €/Monat pro Person) und optionale Add-ons.
Das Onboarding ist bei Professional- und Enterprise-Plänen Pflicht: ab 1.500 € für Sales/Service, ab 3.000 € für Marketing Hub Professional, bei Enterprise ab 3.500 € bzw. 7.000 € (Quelle: MAUTTEC, Stand März 2026). Die Gebühr lässt sich umgehen, wenn das Onboarding über einen zertifizierten HubSpot-Partner läuft – der kennt dein Setup danach auch wirklich.
Der häufigste Budgetfehler in der Praxis: Unternehmen importieren ihre komplette Datenbank als Marketing-Kontakte und sprengen sofort das Kontingent. Als Marketing-Kontakt zählt aber nur, wen du tatsächlich per E-Mail ansprichst – alle anderen Kontakte sind kostenlos im CRM.
Aus unserer Erfahrung als HubSpot-Partner bei River Online ist die teuerste Kostenfalle aber eine andere: Viele Unternehmen kaufen Marketing Hub Professional direkt mit – was wegen der Integration in die All-in-one-Plattform grundsätzlich Sinn ergibt –, nutzen die Möglichkeiten dann aber kaum aus. Zu wenig E-Mail-Marketing, zu wenig Nurturing, keine Whitepaper, keine Webinare, kaum Flows. Sie zahlen den Professional-Preis, bauen teilweise gute Flows auf, haben aber viel zu wenig Volumen darauf. Unsere Empfehlung in solchen Fällen: erst mit Starter und Basic-Nurturing-Flows anfangen – oder zunächst mit regelmäßigen Marketing-Mails arbeiten, bis die Listen groß genug sind, um Professional wirklich auszulasten. Genau solche Audits machen wir laufend für unsere Kunden – meist zeigt sich der Hebel nicht im Listenpreis, sondern im ungenutzten Potenzial.
Unsicher, ob euer aktuelles HubSpot-Setup zu eurem Team und Budget passt? Als HubSpot Agentur aus Hamburg prüfen wir das für dich – jetzt kostenloses Erstgespräch buchen.
Was ändert sich 2026 am HubSpot-Pricing?
HubSpot testet seit dem 22. Juni 2026 in Skandinavien ein Credits-basiertes Pricing, das E-Mails, Workflows und KI-Agenten nach Verbrauch abrechnet – ein deutlicher Bruch mit dem bisherigen Modell aus Seats und Kontaktpaketen. Parallel wurde Commerce Hub in Revenue Hub umbenannt und um Quoting-, Steuer- und Payment-Funktionen erweitert.
Die Eckdaten des Nordics-Piloten laut HubSpots Limited-Release-Katalog: Starter enthält 5.000 Credits pro Monat, Professional 10.000, Enterprise 15.000. E-Mail-Versand kostet gestaffelt 15 Credits pro Send unter 10.000 Sends/Monat bis 0,5 Credits über 100.000. Credits verfallen monatlich, lassen sich aber per Capacity Packs oder Pay-as-you-go aufstocken – ist das Kontingent leer, pausiert die Nutzung.
Auch die Seat-Struktur wird im Pilot vereinfacht: Starter-Core-Seats kosten 20 €/Monat und sind auf maximal fünf bezahlte Seats gedeckelt. Professional kostet 60 € (Core) bzw. 120 € (Front Office), Enterprise 90 € bzw. 150 €. Die neuen Front-Office-Seats ersetzen die bisherigen Sales- und Service-Seats.
Ein Signal, das über den Piloten hinausgeht: Im globalen Produktkatalog steht der Breeze Content Agent seit dem 16. Juni 2026 mit 1.000 Credits pro generiertem Asset. KI-Nutzung wird bei HubSpot also plattformweit zum Verbrauchsposten – unabhängig davon, ob das Nordics-Modell nach Deutschland kommt.
Unsere Einschätzung als HubSpot-Partner: Das Credits-Modell wird kommen. HubSpot hat uns gegenüber bestätigt, dass der Launch im DACH-Raum bzw. weltweit früher oder später geplant ist. Spannend ist dabei die Verteilung der Effekte: Für kleinere Unternehmen und Mittelständler wird der Einstieg tendenziell günstiger und leichter, weil man direkt die komplette Marketing-Suite mit allen Features bekommt. Bemerkbar machen wird sich das Modell dagegen bei den Workflows – je größer das Unternehmen, desto mehr Workflows laufen, und desto genauer musst du überlegen, welche davon du wirklich brauchst.
Was bedeutet das Credits-Modell für dein Budget?
Mit einem Credits-Modell hängen deine HubSpot-Kosten direkt an deinem Nutzungsverhalten: E-Mail-Volumen, Workflow-Läufe und KI-Agenten werden zu planbaren – aber auch schwankenden – Budgetposten. Wer viel versendet oder stark auf Breeze-Agenten setzt, zahlt künftig mehr als heute; wer sparsam automatisiert, potenziell weniger.
Konkret heißt das für die Planung: E-Mail-lastige Teams sollten ihr monatliches Sendevolumen kennen, bevor sie kalkulieren. Und wer KI-Agenten wie den Prospecting Agent einsetzen will – der seit Juli 2026 übrigens allen zahlenden HubSpot-Kunden zur Verfügung steht –, sollte den Credit-Verbrauch genauso im Blick behalten wie die Seat-Anzahl. Die Starter-Deckelung auf fünf Seats im Pilotmodell zwingt kleinere Teams zusätzlich zu der Frage, wer wirklich Schreibzugriff braucht.
Welches HubSpot-Paket passt zu deinem Unternehmen?
Als Faustregel gilt: Solo und Kleinstteams starten mit dem Starter-Bundle (20 €/Monat), Teams von 3–10 Personen fahren mit Sales Hub Professional plus Marketing Hub Starter am besten (ab ca. 120 €/Monat), ab 10+ Mitarbeitenden lohnt sich das Professional-Bundle ab etwa 1.000–1.500 €/Monat.
Der größte Hebel ist der Bundle-Konfigurator auf der HubSpot-Preisseite: Schon bei zwei Hubs ist das Bundle oft günstiger als der Einzelkauf – das Starter-Bundle mit allen Hubs kostet 20 €/Monat statt 100 €/Monat im Einzelkauf. Außerdem relevant: Bei jährlicher Vorauszahlung sparst du gegenüber monatlicher Zahlung typischerweise 10–25 %. Starter-Pläne bleiben monatlich kündbar, Professional und Enterprise erfordern eine Jahresbindung.
Wichtig dabei: HubSpot ist das Werkzeug für Nurturing und Automatisierung – nicht die Leadquelle selbst. Ob deine Kontakte organisch über SEO reinkommen oder bezahlt über Google Ads oder Meta Ads, entscheidet maßgeblich, wie schnell deine Listen wachsen und ob sich ein Professional-Upgrade überhaupt lohnt. Wer zu wenig Traffic hat, sollte zuerst dort investieren, bevor er die teurere HubSpot-Stufe bucht – sonst zahlst du für Automatisierungs-Features, die mangels Volumen brachliegen.
Fazit: Jetzt kalkulieren, bevor sich das Modell ändert
HubSpot bleibt 2026 im Einstieg günstig und wird nach oben schnell teuer – entscheidend sind Seats, Marketing-Kontakte und Onboarding-Gebühren, nicht der Listenpreis. Mit dem Credits-Piloten in Skandinavien deutet sich zudem die größte Pricing-Umstellung seit dem Seat-Modell 2024 an – und nach allem, was wir aus Gesprächen mit HubSpot wissen, ist der Rollout über die Nordics hinaus nur eine Frage der Zeit.
Unsere Empfehlung: Kalkuliere dein Setup nicht nur auf Basis der heutigen Listenpreise, sondern rechne dein E-Mail- und KI-Nutzungsverhalten mit ein. Und wenn du gerade vor einer HubSpot-Entscheidung stehst: Ein Gespräch mit uns kostet nichts, verhindert aber die teuersten Fehler – von der falschen Stufe bis zum gesprengten Kontaktlimit. Als HubSpot Agentur aus Hamburg begleiten wir genau diese Entscheidung täglich – jetzt unverbindliches Erstgespräch buchen.
Was kostet eine HubSpot-Einführung?
Eine HubSpot-Einführung kostet zwischen 1.500 € und 7.000 € einmalig, je nach Hub und Stufe. Bei Sales Hub oder Service Hub Professional liegt die Onboarding-Pflichtgebühr bei 1.500 €, bei Marketing Hub Professional bei 3.000 €. Bei Enterprise-Plänen steigt sie auf 3.500 € (Sales/Service) bzw. 7.000 € (Marketing Hub). Über einen zertifizierten HubSpot-Partner lässt sich diese Gebühr umgehen.
Brauchen wir eine bestimmte HubSpot-Lizenz?
Nein, es gibt keine Pflichtlizenz – HubSpot ist modular aufgebaut. Du buchst nur die Hubs, die du wirklich brauchst (Marketing, Sales, Service, Content, Operations) und jeweils in der passenden Stufe (Starter, Professional, Enterprise).
Innerhalb eines Hubs unterscheidet HubSpot zwischen Core Seats (kostenpflichtig, mit Schreibzugriff auf Daten, Workflows und KI-Features) und View-Only Seats (kostenlos, nur Lesezugriff auf Dashboards und Berichte). Nur Mitarbeitende, die aktiv im System arbeiten, brauchen einen Core Seat.
Was ist das neue HubSpot Credits-Modell?
Seit dem 22. Juni 2026 testet HubSpot in Skandinavien ein Credits-basiertes Pricing: Statt fester Kontaktpakete verbrauchen E-Mail-Versand, Workflows und KI-Agenten monatliche Credits (5.000 bei Starter, 10.000 bei Professional, 15.000 bei Enterprise). Ist das Kontingent aufgebraucht, lässt es sich per Capacity Pack oder Pay-as-you-go aufstocken.
Aktuell gilt das nur für den Nordics-Piloten, noch nicht für Deutschland Österreich Schweiz. Ein Rollout darüber hinaus gilt aber als wahrscheinlich – wer jetzt einen Vertrag verhandelt, sollte das einkalkulieren.
- HubSpot Preisseite (offizielle Listenpreise)
- MAUTTEC: HubSpot Pricing 2026 – Seats, Pakete und Kosten
- Martech Notes: HubSpot pilots credits-based pricing in Nordics
- HubSpot Nordic Region Limited Release (Pilot-Katalog)
- HubSpot Product & Services Catalog
- HubSpot Knowledge Base: HubSpot Credits
- Vantage Point: HubSpot July 2026 Updates (Revenue Hub, Breeze AI)





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